| zur Info | Das Land Polen | Kolberg | Kolberg (02) |
| Regionale Nachrichten und Infomationen aus der Hafenstadt |
| Information zum Text: In den Texten auf dieser Webseite werden polnische Umlaute mit Absicht nicht ausgeschrieben, da sie nicht von jedem Explorer richtig gelesen werden (je nach Einstellung der Software) und dann zu anderen Zeichen umgewandelt werden. Wir bitten um Verständnis. |
| Vorwort |
|
Der Gastfreundliche Kurort Kolberg zieht
mit seinem einmaligen Stadtklima Gäste aus Polen, Deutschland und
Skandinavien an. Hier gibt es Sehenswürdigkeiten der gotischen
und neugotischen Architektur: Kathedrale, Pulverturm, Rathaus, das von
Schinkel entworfen worden ist, die wiederaufgebaute Altstadt, wo man
sich in vielen Cafés verwöhnen läßt. Das alles
gibt eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich sowohl mit der Geschichte
zu befassen als auch angenehm sich zu erholen. |
| Wiederaufbau der Strände | |
| Seitdem riesige Felssteine von der Steinschanze (dt. ehemalig
Waldenfelsschanze) wegtransportiert worden sind, begannen Probleme mit
der Aufrechterhaltung des breiten Strands. Abgesehen davon vergaß
man, das System der Holzpfahlbuhnen zu renovieren. Am westlichen Strand
wurden die vor 30 Jahren überhaupt herausgenommen und weggeräumt! Der heutige Strand in Kolberg ist deswegen viel schmaler als noch vor ein paar Jahren und an vielen Orten gibt es überhaupt keinen Strand mehr zu sehen. Das Küstenschutzkonzept bewirkt verschiedene Lebensbereiche. Nach der Sommersaison 2005 brachte das Seeamt aus Slupsk (dt. ehemalig Stolp) 3 Millionen PLN für das Umpumpen großer Sandmengen auf. Mithilfe des Rohrsystems wurden 250.000 Kubikmeter Meersand vom Meerboden aufs Land gepumpt. Der Winter 2005 begünstigte die Aufrechterhaltung der wieder aufgebauten Strandbereiche. Die vereiste Küste und Eisschollen verhinderten weitere Aufspülungen durch die Sturmwellen der Ostsee. Man diskutiert immer eifriger über den Wiederaufbau der alten Steinschanze, was prinzipiell Neuverteilung der riesigen Felssteine vor der Schanze bedeuten würde. Sie wären in der Lage, problemlos zerstörirische Sturmwellen zu brechen. Aber um diese Maßnahme überhaupt verwirklichen zu können, müsste man über enorme finanzielle Mittel verfügen. Der Stadthaushalt sollte demzufolge mit finanziellen Mitteln vom Seeamt Slupsk (Stolp) und der Europäischen Union unterstützt werden. In Ustronie Morskie (dt. ehemalig Henkenhagen) hatten Sturmwellen ebenfalls den Strand und Dünen beschädigt. Die Interventionen des Gemeindevorstehers, der durch Gemeindemitglieder unterstützt wurde, haben prinzipiell dazu beigetragen, dass man viel früher angefangen hatte, den bedrohten Strand mit entsprechenden Anlagen abzusichern. Zuerst dank eigener Mittel, später erhielt man Gelder vom Staatshaushalt zuerkannt. Im letzten Jahr wurden mit Hilfe des Bagerschiffs und Rohrsystems 150.000 Kubikmeter Meersand umgepumpt! Heutzutage ist der Strand wieder breit. Vor kurzem hat man auch neue Holzpfahlbuhnen angefertigt. Es reicht nur bis zum Frühling abzuwarten, weil die Frühjahrstürme zeigen, ob man den Strand genug gut abgesichert hat. |
|
|
Umbauarbeiten an der Hafeneinfahrt
|
||
| Die ersten Umbaumaßnahmen an der Hafeneinfahrt in
Kolberg wurden im Jahr 2000 ergriffen. Diese große Investition,
die durch das Seeamt aus Slupsk (dt. ehemalig Stolp) finanziert wird,
kostet über 150 Millionen PLN. Die Arbeiten im Wasser werden durch
HYDROBUDOWA GDANSK und Przedsiebiorstwo Robot Czerpalnych aus Gdansk (dt.
ehemalig Danzig) verrichtet. Im Moment wird der östliche Wellenbrecherdamm um 150 Meter verlängert. Seine geplante Länge sollte 450 Meter betragen. Nach dem Umbau wird die Hafeneinfahrt 80 Meter breit sein, was hauptsächlich die Sicherheit der anlaufenden Schiffe bei Sturmwetter erhöhen sollte. Die ganze Investition sollte im Winter 2007/2008 beendet werden. |
||
|
|
| Rehabilitationszentrum für die Landwirte Das Zentrum für Bauernrehabilitation KRUS NIWA ist ein neues... lesen Sie weiter |
|
Die Gasanstalt Kolberg
|
||
|
Die Gasanstalt in Kolberg funktioniert schon seit 145
Jahren. Sie wurde im Jahre 1861 im Betrieb gesetzt und ist demzufolge
die älteste auf dem Gebiet der alten Kösliner Wojewodschaft,
die im Jahre 1999 aufgelöst wurde. Am Anfang Ihrer Tätigkeit
befand sich die Gasanstalt im Kurbereich, am Ort, an dem heutzutage
Kuranstalt Nr.2 befindet.
Im Jahre 1891 wurde die neue Gasanstalt in der heutigen Koszalinska - Straße erbaut, die jedoch im 2. Weltkrieg völlig dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Die neuen Objekte errichtete man erst 1966, was unmittelbar die Neugründung der Kolberger Gasanstalt zur Folge hatte. Seit diesem Zeitpunkt hat sich viel geändert. 1966 versorgte das Gaswerk 400 Einwohner Kolbergs mit Erdgas, heute beläuft sich diese Zahl auf ca. 14.000 innerhalb der Stadtgrenze Kolberg und 24 Orten und Teilorten in der Umgebung. Die weitere Veränderung, die an der Gasanstalt vorgenommen wurde, war das ersetzen des klassischen Steinkohlenwerks zugunsten einer Erdgasanlage. Dieser Sachverhalt trug dazu bei, dass die Luft im Kurort Kolberg noch sauberer wurde als früher. Das Erdgas ist zweifellos eine ökologische saubere und umweltschonende Energiequelle. Die ansteigende Tendenz, die sich zurzeit bemerken lässt, geht prinzipiell auf die Umstellung der alten Steinkohlenkesselhäuser auf Erdgas zurück. In Kolberg gibt es momentan ungefähr 50 solcher Erdgasheizanlagen, in Kolberger Deep (polnisch Dzwirzyno) und Henkenhagen (polnisch Ustronie Morskie) je sieben Stück dieser so genannten Erdgasheizanlagen. Erdgasheizanlagen versorgen Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Schulen, Betriebe, Pensions- und Erholungshäuser. Im letzten Jahr ist auch die Zahl privater Wohnungen und Häusern angestiegen, in den man Erdgas zur Heizung nutzt. Im Moment beträgt sie ca. 5.000 Verbraucher. |
||