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Regionale Nachrichten und Infomationen aus der Hafenstadt
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Vorwort

Der Gastfreundliche Kurort Kolberg zieht mit seinem einmaligen Stadtklima Gäste aus Polen, Deutschland und Skandinavien an. Hier gibt es Sehenswürdigkeiten der gotischen und neugotischen Architektur: Kathedrale, Pulverturm, Rathaus, das von Schinkel entworfen worden ist, die wiederaufgebaute Altstadt, wo man sich in vielen Cafés verwöhnen läßt. Das alles gibt eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich sowohl mit der Geschichte zu befassen als auch angenehm sich zu erholen.
Die Kurhäuser verfügen über modernste Kurzentren für Rehabilitation und Behandlung der Zuckerkrankheit, Erkrankungen der oberen Atemwege und des Kreislaufsystems. Während der Behandlung kann man mit Therapeuten auf Deutsch sprechen, was auch ein kleines Rezept für Erfolg ist. Die Heileigenschaften Kolbergs - Moor und Solewasser - unterstützen zusätzlich Heilung und Rehabilitation.
Im Frühling und Sommer finden zahlreiche interessante Veranstaltungen in Kolberg statt. Sommereröffnung im Juli, Regatta um die Goldene Glocke, Musik in der Kathedrale, Folklorefestspiele INTERFOLK und Picknick Country.

Wiederaufbau der Strände
Seitdem riesige Felssteine von der Steinschanze (dt. ehemalig Waldenfelsschanze) wegtransportiert worden sind, begannen Probleme mit der Aufrechterhaltung des breiten Strands. Abgesehen davon vergaß man, das System der Holzpfahlbuhnen zu renovieren. Am westlichen Strand wurden die vor 30 Jahren überhaupt herausgenommen und weggeräumt!
Der heutige Strand in Kolberg ist deswegen viel schmaler als noch vor ein paar Jahren und an vielen Orten gibt es überhaupt keinen Strand mehr zu sehen.
Das Küstenschutzkonzept bewirkt verschiedene Lebensbereiche. Nach der Sommersaison 2005 brachte das Seeamt aus Slupsk (dt. ehemalig Stolp) 3 Millionen PLN für das Umpumpen großer Sandmengen auf. Mithilfe des Rohrsystems wurden 250.000 Kubikmeter Meersand vom Meerboden aufs Land gepumpt. Der Winter 2005 begünstigte die Aufrechterhaltung der wieder aufgebauten Strandbereiche. Die vereiste Küste und Eisschollen verhinderten weitere Aufspülungen durch die Sturmwellen der Ostsee.
Man diskutiert immer eifriger über den Wiederaufbau der alten Steinschanze, was prinzipiell Neuverteilung der riesigen Felssteine vor der Schanze bedeuten würde. Sie wären in der Lage, problemlos zerstörirische Sturmwellen zu brechen. Aber um diese Maßnahme überhaupt verwirklichen zu können, müsste man über enorme finanzielle Mittel verfügen. Der Stadthaushalt sollte demzufolge mit finanziellen Mitteln vom Seeamt Slupsk (Stolp) und der Europäischen Union unterstützt werden.
In Ustronie Morskie (dt. ehemalig Henkenhagen) hatten Sturmwellen ebenfalls den Strand und Dünen beschädigt. Die Interventionen des Gemeindevorstehers, der durch Gemeindemitglieder unterstützt wurde, haben prinzipiell dazu beigetragen, dass man viel früher angefangen hatte, den bedrohten Strand mit entsprechenden Anlagen abzusichern. Zuerst dank eigener Mittel, später erhielt man Gelder vom Staatshaushalt zuerkannt.
Im letzten Jahr wurden mit Hilfe des Bagerschiffs und Rohrsystems 150.000 Kubikmeter Meersand umgepumpt! Heutzutage ist der Strand wieder breit. Vor kurzem hat man auch neue Holzpfahlbuhnen angefertigt.
Es reicht nur bis zum Frühling abzuwarten, weil die Frühjahrstürme zeigen, ob man den Strand genug gut abgesichert hat.
Maria Dudek - Preisträgerin

Mit dem Seepferdchenpreis für die Tätigkeit im vergangenen Jahr 2005 wurde Maria Dudek ausgezeichnet. Man sollte dabei erwähnen, dass Frau Dudek Regisseurin des historischen Theaterstücks "Korn der Urväter" gewesen war, das anlässlich des 750. Jubiläums der Verleihung des Stadtrechts aufgeführt worden ist. Die Journalisten verliehen ihr zusätzlich einen besonderen Preis - Kolbergerin des Jahres 2005

Kolberg - Follonica
In Kolobrzeg war eine Delegation aus dem italienischen Follonica zu Besuch. Die Gäste aus dem sonnigen Italien haben während ihres Aufenthalts im River Pub und im Kurhaus "Wegiel Brunatny" Spezialitäten der italienischen Küche präsentiert. Beide Städte haben vor 2 Jahren Kontakt miteinander aufgenommen und einmal im Jahr besuchen die Delegation Partnerstädte.

Juli 2006

Windenergieanlagen im Hafen

Auf den Ackern bei Tymien, Stzepowo - Gemeinde Bedzino (dt. ehemalig Banzin) sowie Gwizd - Gemeinde Ustronie Morskie (dt. ehemalig Heenkenhagen) an der Hauptstraße Kohlberg - Köslin entsteht im Moment ein großer Windpark. Der Bauherr ist die Warschauer Gesellschaft EEZ die anschließend die 25 Windkrafträder in Betrieb setzt. Sie sind 100 m hoch und besitzen Rotorblätter mit einer Länge von 40 m. Alle Bestandteile dieser modernen Windmühlen mit Rotoranlagen wurden im Hafen von Kolberg mit Hilfe riesiger Kräne entladen und auf speziellen LKW's nach Tymien transportiert.

Orthopädenkonferenz in Kolberg

Im Mai 2006 fand im Hotel SOLNY eine Konferenz anlässlich des 20. Jubiläums der Gründung der Orthopädieabteilung im Kolberger Stadtkrankenhaus statt. Der Chefarzt Andrzej Loranc hielt einen Vortrag über die Geschichte der Abteilung, Prof. A. Gusta bracht den Anwesenden Prinzipien und Geschichte des Marktnagelsystems in Polen näher und Prof. H. W. Stedtfeld erzählte von der Ostesynthese in Deutschland.

Juli 2006

Umbauarbeiten an der Hafeneinfahrt
Die ersten Umbaumaßnahmen an der Hafeneinfahrt in Kolberg wurden im Jahr 2000 ergriffen. Diese große Investition, die durch das Seeamt aus Slupsk (dt. ehemalig Stolp) finanziert wird, kostet über 150 Millionen PLN. Die Arbeiten im Wasser werden durch HYDROBUDOWA GDANSK und Przedsiebiorstwo Robot Czerpalnych aus Gdansk (dt. ehemalig Danzig) verrichtet.
Im Moment wird der östliche Wellenbrecherdamm um 150 Meter verlängert. Seine geplante Länge sollte 450 Meter betragen.
Nach dem Umbau wird die Hafeneinfahrt 80 Meter breit sein, was hauptsächlich die Sicherheit der anlaufenden Schiffe bei Sturmwetter erhöhen sollte.
Die ganze Investition sollte im Winter 2007/2008 beendet werden.


Rehabilitationszentrum für die Landwirte
Das Zentrum für Bauernrehabilitation KRUS NIWA ist ein neues... lesen Sie weiter


Die Gasanstalt heute
Die Gasanstalt Kolberg

Die Gasanstalt in den 60er Jahren
Die Gasanstalt in Kolberg funktioniert schon seit 145 Jahren. Sie wurde im Jahre 1861 im Betrieb gesetzt und ist demzufolge die älteste auf dem Gebiet der alten Kösliner Wojewodschaft, die im Jahre 1999 aufgelöst wurde. Am Anfang Ihrer Tätigkeit befand sich die Gasanstalt im Kurbereich, am Ort, an dem heutzutage Kuranstalt Nr.2 befindet.
Im Jahre 1891 wurde die neue Gasanstalt in der heutigen Koszalinska - Straße erbaut, die jedoch im 2. Weltkrieg völlig dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Die neuen Objekte errichtete man erst 1966, was unmittelbar die Neugründung der Kolberger Gasanstalt zur Folge hatte. Seit diesem Zeitpunkt hat sich viel geändert.
1966 versorgte das Gaswerk 400 Einwohner Kolbergs mit Erdgas, heute beläuft sich diese Zahl auf ca. 14.000 innerhalb der Stadtgrenze Kolberg und 24 Orten und Teilorten in der Umgebung. Die weitere Veränderung, die an der Gasanstalt vorgenommen wurde, war das ersetzen des klassischen Steinkohlenwerks zugunsten einer Erdgasanlage. Dieser Sachverhalt trug dazu bei, dass die Luft im Kurort Kolberg noch sauberer wurde als früher. Das Erdgas ist zweifellos eine ökologische saubere und umweltschonende Energiequelle.
Die ansteigende Tendenz, die sich zurzeit bemerken lässt, geht prinzipiell auf die Umstellung der alten Steinkohlenkesselhäuser auf Erdgas zurück. In Kolberg gibt es momentan ungefähr 50 solcher Erdgasheizanlagen, in Kolberger Deep (polnisch Dzwirzyno) und Henkenhagen (polnisch Ustronie Morskie) je sieben Stück dieser so genannten Erdgasheizanlagen.
Erdgasheizanlagen versorgen Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Schulen, Betriebe, Pensions- und Erholungshäuser. Im letzten Jahr ist auch die Zahl privater Wohnungen und Häusern angestiegen, in den man Erdgas zur Heizung nutzt. Im Moment beträgt sie ca. 5.000 Verbraucher.